Bunte Eindrücke vom Abend der offenen Tür
Normalerweise gehen in der Schule zu fortgeschrittener Zeit die Lichter aus – nicht so am Abend der offenen Tür. Am Einstein-Gymnasium hat es gute Tradition, dass die ganze Schulgemeinschaft ihre Schule den interessierten Eltern und Schüler:innen der 4. Klassen vorstellt. Schulleiter Georg Pelzer konnte sich dabei über den großen Andrang freuen, der in der Aula des Schulzentrums am Mittwochabend herrschte. Stimmungsvoll begrüßt wurde das Publikum hier vom Schulorchester, das unter Ersatz-Dirigent Andreas Dilles auch mit einem Arrangement des „Game of Thrones“-Soundtracks aufwartete.
Die Viertklässler:innen starteten kurz darauf mit ihrer Entdeckungstour durch das große Schulgebäude. Ihre Begleiter waren ältere Schüler:innen, die auch im neuen Schuljahr den Fünftklässler:innen im Schulalltag unterstützend zur Seite stehen werden. Gemeinsam mit diesen Patinnen und Paten ging es gruppenweise zu unterschiedlichen Stationen: In allen Atrien und den ersten beiden Stockwerken (und in der Turnhalle) warteten Fächer oder AGs, die sich spielerisch und kreativ vorstellten. So konnte in den Naturwissenschaften mit Teebeutelraketen oder „fliegenden Filmdosen“ experimentiert werden. In Biologie galt es bei einem Quiz, z.B. die Beine eines Mehlwurms zu zählen und das Fell eines Pinguins von einer Bergziege zu unterscheiden. In der Mathematik ging es um Zahlentricks und in Englisch wurde mit vollem Körpereinsatz gesungen und Small-Talk geübt. Auch AGs präsentierten sich wie z.B. der Leseclub, die Robotik- und Modellbahn-AG oder die Schulsanitäter.
Die Eltern wurden in der Zwischenzeit von Schulleiter Pelzer und seinem Stellvertreter Arne Bleckmann mit einer Präsentation über das Profil, die Schulidentität und die Ziele des Gymnasiums informiert. Dabei gingen beide ebenso auf die verschiedenen Beiträge ein, mit denen das „Einstein“ das gute Ankommen der Fünftklässler:innen an der neuen Schule gewährleistet. Auch die zahlreichen zusätzlichen Angebote, die das Schulleben am „Einstein“ prägen und ein Lernen sowie die Entfaltung über den Unterricht hinaus ermöglichen, wurden auf pointierte Weise aufgegriffen. Die Elternbeiratsvorsitzenden Nadja Hörterer und Thorsten Koob warben bei den Eltern auf Deutsch und Französisch für die Mitarbeit im Gremium und auch der Vorsitzende des Fördervereins Thomas Krieg machte dessen Engagement anschaulich. Oberstufenschülerin Lena Stalinski zeigte im Anschluss an vielen Beispielen, wie sich die Schülerschaft im „Einstein“ mit ihren SMV-Aktionen einbringt.
Während ein Teil der Eltern noch gesondert über den bilingualen Zug am Kehler Gymnasium informiert wurde, nahmen andere nun das Angebot an, von Lehrern durchs Schulgebäude geführt zu werden. Hier trafen sie später wieder auf ihre Sprösslinge und konnten den Abend im Hauptatrium an Infoständen und im lockeren Gespräch an Stehtischen ausklingen lassen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt worden von Schüler:innen und Eltern der 8. Klassen sowie durch den Getränkestand der Jahrgangsstufe 1. Die Gesamtorganisation des Abends lag wieder in den bewährten Händen von „Einstein“-Lehrer Ralf Bock.
(Hbr)

































